Steigende Preise: Wird Arbeitsspeicher und SSD Massenspeicher jetzt teurer?

Speicher wird 2020 wahrscheinlich deutlich teurer
Prognosen gehen für 2020 davon aus, dass die Preise für Speicher anziehen werden – ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um Arbeitsspeicher oder SSDs zu kaufen?

Es wird schon länger gemunkelt und gemutmaßt. Jetzt verdichten sich die Hinweise, dass die Preise für Arbeitsspeicher und SSD-Massenspeicher im Jahr 2020 noch deutlich anziehen könnten. Als Grund dafür nannte etwa Heise.de die erhöhte Nachfrage, insbesondere aus der Industrie, und verweist hierbei auf zwei Berichte des Marktforschungsinstitutes IC Insights und des Branchendienstes Digitimes. Beide Quellen gehen von einer deutlich steigenden Nachfrage aus, die zu einer Verknappung – und damit Verteuerung – von SSDs und Arbeitsspeicher führen könnte. Die Rede ist hier von bis zu 30 Prozent.

Die Preise werden ansteigen - noch gibt es SSDs mit einem Terrabyte bei Harlander.com zu einem guten Preis
Noch ausgesprochen günstig – eine schnelle SSD mit 1 Terrabyte für weit unter 150 Euro in unserem Shop. Vor drei Jahren noch völlig undenkbar.

Damit wäre der rasante Preisverfall im Speicher-Segment, den wir im letzten Jahr erlebt haben, erst einmal vorüber. Als Händler können wir diese Tendenz, wenigstens für den Moment, bestätigen. Die Einkaufspreise ziehen tatsächlich spürbar an. Es scheint so, als könnte eine dauerhafte Verteuerung tatsächlich eintreten.

Wenn Sie also den Kauf von Arbeitsspeicher und / oder einer SSD planen, wäre jetzt wahrscheinlich wirklich ein guter Zeitpunkt dies zu tun. Allzu dramatisch sollte man die Situation unserer Ansicht aber nicht betrachten. Natürlich klingen 30 Prozent Verteuerung zunächst nach einer ganzen Menge. Aber man darf auch  nicht außer Acht lassen, dass die Preise für Speicher 2019 deutlich eingebrochen waren und im Moment auch noch „im Keller“ sind. So würde eine SSD mit 500 Gigabyte, die im Moment 73,00 Euro kostet, eventuell bald 94,90 Euro kosten. Dieser Preis  liegt aber immer noch weit von dem entfernt, was diese Platte noch vor 3 Jahren gekostet hat. Gleiches gilt für Arbeitsspeicher, für den im Jahr 2017 und 2018 ebenfalls nochmals deutlich höhere Preise galten, als dies nach einer möglichen Verteuerung dieses Jahr der Fall wäre.

Quellen

Heise.de
computerbase.de
Icinsights.com
digitimes.de
winfuture

Das könnte Sie auch interessieren:

Die vier größten Irrtümer bei der Zusammenstellung eines PCs für die Bildbearbeitung

Mini-PCs im Test- eine echte Alternative zum normalen PC

Das Lenovo Tiny-in-One Konzept (modularer All-in-One PC) – was ist das?

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.