Windows 11 – sind gebrauchte Computer kompatibel? Das sind die Anforderungen

Lesezeit ca. 9 Minuten
Gebrauchte Computer müssen auf Windows 11 nicht verzichten - unter bestimmten Voraussetzungen lässt sich Win 11 installieren
Windows 11 ist am 05.10.2021 erschienen.  Das Windows 11 Upgrade von Windows 10 ist kostenlos. Ist ein Umstieg auf Microsofts neues Betriebssystem auch mit gebrauchten Computern möglich?

Wann kommt das neue Windows 11 für gebrauchte, ältere Computer?

Ab dem fünften Oktober 2021 startete Microsoft mit dem sogenannten „Rollout“ ihres neuen Betriebssystems Windows 11 (natürlich auch für gebrauchte Computer). Schrittweise wird dann Win 11 zunächst auf ganz neuen PCs zur Verfügung stehen.

Danach wird das neue Betriebssystem nach und nach, wahrscheinlich bis Januar 2022, „berechtigten“ Nutzern von Windows 10 zugänglich gemacht. Das Windows 11 Upgrade ist grundsätzlich kostenlos. Benutzer vieler älterer Computer bleiben dabei allerdings wohl außen vor.

Windows 11 upgrade kostenlos - aber viele ältere gebrauchte Computer können nicht von Windows 11 profitieren.
Windows 11 punktet mit einem modernen, gelungenen Design und wird auf vielen gebrauchten Computern ausführbar sein – stellt aber hohe Anforderungen an das System.

Kam schon die Ankündigung von Windows 11 im Juni 2021 recht überraschend (schließlich sollte Windows 10 eigentlich gar keinen Nachfolger erhalten), überraschte und irritierte Microsoft noch mehr mit der Ankündigung der Systemvoraussetzungen für Windows 11. Denn diese sind in zwei wichtigen Punkten erstaunlich rigide. Zum einen setzt Windows 11  TMP 2.0 zwingend voraus. Zum anderen lässt sich Win 11 nur auf Computern ausführen, die mindestens über einen Intel Core i-Prozessor ab der achten Generation verfügen, oder über einen AMD Prozessor, der mindestens aus der ZEN-2 Serie entstammt. 

Für Nutzer von leistungsstarken Intel XEON-Prozessoren, typisch für Workstations,  gibt es auch keine Entwarnung. der  Auch hier gilt: älter als ungefähr vier Jahre sollte der Prozessor auch nicht sein.  Und was für Xeon-Prozessoren gilt, trifft natürlich umso mehr für die Vertreter der leistungsschwachen Celeron – oder Pentium-Serie zu.

Verkürzt und vereinfacht kann man sagen, jeder Prozessor, der älter als vier Jahre ist, ist offenbar nicht kompatibel zu Windows 11.

Vorsicht: ältere Prozessoren und Win 11 vertragen sich nicht!Windows 11 & ältere Prozessoren

Windows 11 und ältere Prozessoren harmonieren nicht. Eventuell lässt Microsoft in Zukunft eine Installation von Windows 11 auch mit älteren Prozessoren zu, wer dies tut scheint dann aber keine Updates zu erhalten. So oder so: Ältere Prozessoren sind nicht für den Einsatz mit Windows 11 vorgesehen.


Diese gebrauchten Mini-Pcs, Notebooks AIOs und PCs sind kompatibel zu  / tauglich für Windows 11

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Ist Ihr eigentlich leistungsstarker Computer jetzt plötzlich veraltet oder unsicher?

Gebrauchte Computer mit Windows 10 können ein Upgrade erhalten.
Gebrauchte Computer mit Windows 11 gibt es noch nicht – aber auf kompatiblen Geräten ist ein Upgrade in den nächsten Monaten möglich.

Weder noch. Schließlich ist der Support für Windows 10 noch mindestens bis Oktober 2025 gegeben. Da es sich bei Windows 10 inzwischen auch um eine sehr beliebte und etablierte Version handelt, würde es den Autor dieser Zeilen auch nicht wundern, wenn diese Frist, ähnlich wie seinerzeit bei Windows XP, noch verlängert, und es Sicherheitsupdates für Windows 10 auch noch weit über das Jahr 2025 hinaus geben würde.

Hinsichtlich der Leistung sind Prozessoren, die nicht mit Win 11 kompatibel sind, jedenfalls keineswegs veraltet. Ein Intel Core i5- Prozessor der achten Generation (kompatibel zu Windows 11) ist nicht wesentlich schneller als einer der siebten Generation (nicht kompatibel zu Win 11). Um die schiere Rechenleistung geht es Microsoft auch gar. Sondern um den neuen, gehobenen Sicherheitsstandard, den sie mit Windows 11 anstreben und anbieten wollen. Kompatible Prozessoren verfügen über einige Features, die Microsoft zu benötigen scheint, um Windows 11, wie der Softwareriese behauptet, zum bisher sichersten Windows zu machen.

Ältere Prozessoren und Computer sind an sich nicht zu langsam für Windows 11

Konkret bedeutet das aber auch: Gebrauchte Computer, die nicht kompatibel zu Win 11 sind, haben in Wahrheit keinerlei Leistungsprobleme. Alle modernen Anwendungen laufen unter Windows 10 einwandfrei und werden dies sicherlich auch die nächsten Jahre tun. Relevante Software, die zwingend Win 11 voraussetzt gibt es nicht – und wird es sicherlich auch in naher Zukunft so schnell nicht geben. Daher bekam Microsoft auch ziemlich heftigen Gegenwind zu spüren, als die Systemvoraussetzungen für Win 11 bekannt gegeben wurden.

Aber aller Aufregung zum Trotz: Es mag für viele eine Enttäuschung sein, dass auf gerade einmal 4-5 Jahre alten Computern Windows 11 nicht laufen wird. Aber eigentlich ist das halb so schlimm. Nachteile entstehen Ihnen jedenfalls noch eine lange Zeit nicht, wenn Sie Windows 11 nicht installieren wollen oder können.

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Führt Harlander.com bereits gebrauchte Computer, Notebooks oder Mini-PCs die tauglich für Windows 11 sind?

Ja- das tun wir. Und es werden immer mehr. Wir haben inzwischen auch eine eigene Themenseite in unserem Shop aufgebaut, auf denen wir Ihnen Computer und Notebooks  vorstellen, die bereits kompatibel mit Windows 11 sind. Auch wenn Sie einen Mini PC, der für Windows 11 tauglich sein soll, suchen, sind Sie hier genau richtig.

Windows 11 Upgrade kostenlos: mit diesem gebrauchten Computer von Dell, auf denen sich auch Windows 11 ( Win 11) installieren lässt, geht das
Hohe Mobilität trifft auf hervorragende Verarbeitung – das Dell  Latitude 5490 präsentiert sich mit allen Vorzügen eines echten Business-Notebooks und ist kompatibel zum neuen Windows.

Gebrauchte Computer, auf denen Win 11 bereits vorinstalliert ist, wird es aber auch nach dem 5. Oktober eine ganze Weile nicht am Markt geben. Hersteller neuer Computer bekommen Windows 11 zuallererst. Nach und nach erhalten dann auch Nutzer von Windows 10 die Gelegenheit, Windows 11 als kostenloses Upgrade durchzuführen, sofern ihr Computer folgende Systemvoraussetzungen erfüllt:

Die Systemvoraussetzungen von Windows 11 für gebrauchte Computer

  • Prozessor mit mindestens 1 GHZ mit zwei Kernen oder mehr, 64-Bit kompatibel, oder SOC
  • Ein Prozessor von Intel aus der Core i-Serie ab der achten Generation oder mindestens aus der Zen2-Serie von AMD
  • Intel Xeon, Pentium oder Atom-Prozessoren, die nicht älter sind als vier Jahre
  • Mindestens 4 Gigabyte Arbeitsspeicher
  • TMP 2.0 muss unterstützt werden und aktiviert sein (Secure Boot)
  • Windows 11 setzt ein UEFI-BIOS voraus
  • DirectX 12 kompatible Grafikkarte (dediziert oder in der CPU integriert)
  • Massenspeicher (SSD, HDD, SSHD…) mit einer Kapazität von mindestens 64 Gigabyte

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Diese gebrauchten Mini-Pcs, Notebooks AIOs und PCs sind kompatibel zu  / tauglich für Windows 11

Wann steht das Upgrade auf Win 11 zur Verfügung?

Das Update / Upgrade auf von Windows 10 auf Windows 11 wird nicht allen berechtigten Nutzern auf einen Schlag zugänglich gemacht, sondern erst nach und nach. Im Grunde genauso wie das seinerzeit auch bei der Einführung von Windows 10 der Fall war. Das kann von Fall zu Fall einige Monate dauern, vielleicht aber auch nur wenige Tage.

Sobald es soweit ist finden Sie unter dem Punkt „Einstellungen>Update und Sicherheit“ (bei Windows 10) dann die kostenlose Upgrade-Möglichkeit auf Windows 11 und können das Betriebssystem installieren wie jedes andere Windows-Update auch.

Höchstwahrscheinlich wird Sie Windows 10 auch von selbst darüber informieren, sobald ein Upgrade für Ihren Computer bereitsteht.

Welche Windows 11 Versionen gibt es?

Folgende Windows 11-Versionen  sind offenbar geplant:

  • Home
  • Professional
  • Pro for Workstation
  • Enterprise
  • Mixed Reality
  • Pro Education
  • Education

Eine 32 Bit-Version wird es von Windows 11 wohl nicht mehr geben. Welche Version Sie als Upgrade angeboten bekommen, hängt von der Windows 10 / Windows 8.1 / Windows 7 Version ab, die Sie schon besitzen. Windows 10 Home etwa wird auf Windows 11 Home upgegradet, Windows 10 Professional auf Windows 11 Professional usw.

Können Sie nach dem Upgrade von Windows 11 auf Windows 10 zurück?

Laut Microsoft können Sie innerhalb einer Frist von 10 Tagen jederzeit zu Ihrer alten Windows-Version zurückkehren. Nach Ablauf der dieser 10 Tage dann offenbar nicht mehr.

Welche Computer von Herstellern wie HP, Dell, Lenovo oder Asus sind kompatibel zu Windows 11?

Windows 11 upgrade kostenlos - mit diesem gebrauchten Notebook von Fujitsu, das Windows 11 fähig ist, können Sie das tun.
Erfüllt die Systemanforderungen von Windows 11 – das gebrauchte Fujitsu Lifebook U758.

Wenn Sie wissen wollen ob ihr Computer bereit und geeignet für ein Upgrade auf Windows 11 ist, lohnt sich auch ein Blick auf die Seite der jeweiligen Hersteller. Der ein oder andere hat seine Hausaufgaben schon gut gemacht und hat bereits ausführliche Listen zusammengestellt, auf denen alle Computer aufgelistet sind, die seitens der Hersteller als kompatibel betrachtet werden.

Aber Vorsicht: manche Notebook-Typen die vom jeweiligen Hersteller als kompatibel zu Windows 11 bezeichnet werden, wie zum Beispiel das ThinkPad T480 oder X280 von Lenovo, gab es mit Intel Prozessoren der siebten UND der achten Generation. Gleiches gilt zum Beispiel auch für das EliteBook 840 und 850 G5 von HP.

Nur Computer mit Intel Core i-Prozessoren ab der achten Generation sind tatsächlich kompatibel zu Windows 11!

Im Folgenden haben wir einige dieser Listen für Sie gesammelt:

Vorbildlich:

Alle Computer von Dell, die für ein Upgrade geeignet sind
PCs & Notebooks von Lenovo, die für ein Upgrade geeignet sind

Diese Computer von Asus sind bereit für das Upgrade

HP gibt auf seiner englischsprachigen Seite zu diesem Thema leider eher unübersichtliche Auskünfte und verweist grundsätzlich gerne darauf, dass alle neuen Computer Windows 11 fähig seien und ansonsten der Kunde die Systemanforderungen von Microsoft beachten solle. Auch viele andere Hersteller trauen sich hier (leider) noch nicht recht aus der Deckung.


Gebrauchte Notebooks, die kompatibel zu Windows 11 sind

Warum benötigt das neue Windows TMP 2.0 und was ist das überhaupt?

Bei TPM handelt es sich entweder um einen eigenen Chip auf Ihrem Mainboard oder ist ein Teil des Prozessors (fTPM). Es handelt sich im Kern um einen Sicherheitsmechanismus. TPM steht für Trusted Platform Module und schützt den Computer etwa vor unerwünschter Manipulation von außen. Vor allem seine kryptographischen Funktionen können die Sicherheit deutlich erhöhen. Ein TMP-Modul ist an die zugehörige Hardware gebunden, ein Computer mit einem aktiven TPM-Modul ist damit auch eindeutig identifizierbar.

Ein TMP-2.0 Modul arbeitet unabhängig vom Betriebssystem oder dem Prozessor (selbst wenn es als fTMP Teil des Prozessors ist), signiert digitale Zertifikate, kann kryptographische Schlüssel speichern und wird zum Beispiel zum Verschlüsseln von Daten mit Bitlocker verwendet. Konkret kann so das Auslesen von Daten einer aus dem System entfernten Festplatte verhindert werden, da für die Entschlüsselung der im TMP hinterlegte Schlüssel benötigt wird.

Mit Windows 11 wird der Einsatz dieses Moduls nun zwingend. Das bedeutet, es muss nicht nur verbaut, sondern auch aktiviert sein.

Ist das Windows 11 Upgrade kostenlos?

Microsoft hat angekündigt, dass es ein kostenloses Upgrade von „berechtigten“ Windows 10 Versionen auf ihr neues Betriebssystem geben wird. Dieses Upgrade stellt Microsoft dann schrittweise ab Oktober, über mehrere Monate hinweg, allen Usern über die Windows Update Funktion zur Verfügung. Also ganz so, wie Sie das vielleicht noch von Windows 10 her kennen.

Besitzer von älteren Betriebssystemen, namentlich von Windows 7, können Windows 11 ebenfalls kostenlos beziehen.

Ist ein Upgrade auch von Windows 7 auf Windows 11 kostenlos möglich?

Grundsätzlich ist für Besitzer einer gültigen Windows 7, Windows 8.1 und Windows 10 Lizenz der Umstieg auf Win 11 kostenlos möglich.  Aber Vorsicht: nur wenn Sie Windows 10 nutzen, verläuft ein Update ohne weitere Probleme.

Sollten Sie hingegen noch Windows 7 einsetzen, bleiben bei einem Upgrade Ihre Programme, all Ihre persönlichen Einstellungen und Daten eventuell nicht erhalten! Um gewaltigen Ärger und Probleme zu vermeiden, sollten Sie daher das Upgrade aus einer frisch installierten Version von Windows 7 heraus ausführen. Wenn Sie Ihre Einstellungen und Programme unter Windows 7 behalten wollen, können Sie versuchen, Ihr Windows 7 zunächst einmal auf Windows 10 upzugraden bevor Sie auf Windows 11 wechseln.

Da die Installationsroutine von Windows 11 auch gültige Productkeys von Windows 7 zur Aktivierung akzeptiert, können Sie sich übrigens Windows 11 auch direkt als ISO Datei von Microsoft herunterladen und kostenlos neu installieren.

Welche Prozessoren aus der Intel Pentium-, Celeron-, Atom-, und der XEON-Serie sind kompatibel zu Win 11?

Der wesentlichste Kompatibilitätsrichtwert ist sicher der Verweis auf die Core i-Serie von Intel. Alle Generationen vor der achten Generation sind laut Microsoft inkompatibel zu Windows 11. Aber was ist, wenn Sie über einen gebrauchten Computer mit einem Prozessor aus der Intel Xeon-Familie verfügen? Oder wenn Sie eine Pentium-CPU besitzen? Hier wird es etwas unübersichtlicher. Allerdings gilt wohl auch bei diesen Prozessoren – sind sie älter als vier Jahre, ist eine Installation des neuen Betriebssystems nicht möglich.

Microsoft hat eine Liste zusammengestellt, auf der alle kompatiblen CPUs aufgeführt sind. Hier können Sie ganz genau nachsehen, ob Ihr Prozessor kompatibel ist, oder nicht.

 

Welche Prozessoren von AMD und INTEL sind nach Stand der Dinge NICHT kompatibel zu Windows 11?

Erstaunlich viele. Sicher, niemand konnte ernsthaft erwarten, das zehn Jahre alte CPUs kompatibel sein würden. Hoffen durfte man vielleicht. Aber in der folgenden Liste finden sich eine Menge Prozessoren, darunter auch noch immer extrem leistungsfähige aus der XEON-Serie von Intel, von denen man wohl nicht erwartet hätte, dass Windows 11 diese nicht akzeptieren würde.

Hier nun eine sehr hilfreiche und Liste von Allthings.how, die eine sehr gute und insbesondere schnelle Übersicht über alle inkompatiblen Prozessoren bietet. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um eine offizielle Liste von Microsoft handelt!

Unser Tipp: Mit der Tastkombination STRG+F (unter Windows) können Sie im Text der Liste direkt Ihren Prozessors suchen.  Wenn Sie ihn finden, haben Sie leider einen Prozessor verbaut, der zu Windows 11 inkompatibel ist.

Windows 11 – Kritik an Microsoft

Nachdem seit dem Erscheinen von Windows 7 die Systemanforderungen für das jeweils nachfolgende Betriebssystem seitens Microsoft stets sehr moderat stiegen, mag der recht radikale Sprung von Windows 10 auf Windows 11 oberflächlich gesehen logisch erscheinen.  Indem man nur junge Hardware zulässt, eröffnen sich natürlich auch neue Möglichkeiten ein konsequent modernes und für die Zukunft ausgerichtetes Betriebssystem zu präsentieren.  Also kein Anlass zur Kritik an Windows 11?

Wir finden schon. Denn auf den zweiten Blick zeigt sich schnell, dass es eben nicht um Leistungsfähigkeit zu gehen scheint. Anders gesagt: deutlich ältere Prozessoren als die von Microsoft zugelassenen hätten, was die Leistung betrifft, wohl gar kein Problem damit Windows 11 auszuführen.

Warum ganz genau ein Intel Prozessor der 7.generation (Kaby Lake-H, Kaby-Lake-U), eigentlich inkompatibel sein soll – darüber schweigt Microsoft und verweist vage auf Sicherheitsstandards. Das gleiche gilt für AMD Ryzen Prozessoren der ersten Generation. Inkompatibel obwohl erst vier Jahre alt? Wirklich?

Zwar hatte Microsoft aufgrund aufkommender Proteste diese Prozessoren nochmals zusammen mit AMD geprüft – kam dann aber zum Ergebnis, dass Microsofts Software-Entwickler sie weiterhin für ungeeignet halten würden. Warum genau? Wieder kein Wort dazu. Weder von Microsoft noch von AMD. Kryptische Geheimniskrämerei rundum Windows 11.


Gebrauchte Notebooks, die kompatibel zu Windows 11 sind

Windows 11 – Der scheinbar willkürliche Ausschluss leistungsfähiger Hardware passt so gar nicht in die Zeit

Klar ist, das Microsoft mit dieser Strategie auch den (an sich unnötigen) Kauf neuer Hardware befeuert oder vielleicht sogar befeuern will.  Ohne dass es stichhaltige Gründe dafür gäbe. In Zeiten des Klimawandels ist dies unserer Ansicht ein ganz falsches Zeichen und steht einem Konzern wie Microsoft, der noch im Januar 2020 das Ziel ausgab, als Unternehmen bis 2030 klimaneutral sein zu wollen, gar nicht gut. Windows 11 stellt hier sehr fragwürdige Weichen und Microsoft selbst setzt ein ganz falsches Signal.

Im schlimmsten Fall wird die Einführung von Windows 11 dazu führen, dass an sich funktionstüchtige Hardware einige Jahre früher als sonst auf den Elektroschrott wandern wird. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Diese Kritik muss sich Microsoft einfach gefallen lassen.

„Microsoft nimmt durch die Einführung von Windows 11 unter diesen Bedingungen eventuell ohne stichhaltige Gründe in Kauf, dass funktionierende Computer früher als sonst zum Elektroschrott wandern. Klimapolitisch ein Unding und definitiv ein Anlass zur Kritik!“

Es bleibt zu hoffen, dass Microsoft diesbezüglich noch ein Einsehen hat oder aber alternativ das Supportende von Windows 10 noch um einige Jahre nach hinten verschiebt.

Sicher jedenfalls ist: Windows 10 ist keineswegs abgemeldet und Microsoft muss gut aufpassen, dass sie mit Win 11 nicht in dieselbe Falle treten wie seinerzeit mit Windows Vista. Auch damals waren die Systemanforderungen viel zu hoch für die damalige Hardware. Die Folge war, dass die User einfach bei Windows XP blieben. Und Computerhersteller, die ihre Systeme mit Windows Vista auslieferten, sogar werbewirksam auf eine Downgrade-Option zu Windows XP  verwiesen.

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Alexander Göhs

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