Nanoxx 9600 IP Ein CA Receiver mit dem gewissen Extra

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CA Receiver gibt es mittlerweile viele, wirklich gute Geräte sind jedoch selten. Wir haben ein solches Gerät aufgetrieben, den 9600 IP des deutschen Distributors Nanoxx. Und das IP in der Modellbezeichnung verrät, dass er noch mehr kann. Aber davon später.

Das Gehäuse des Receivers präsentiert sich in elegantem silber mit glänzend schwarzer Frontseite, in deren Mitte ein gut lesbares Segmentdisplay den aktuellen Programmplatz anzeigt. Links davon hat der Hersteller dem 9600 IP sieben Tasten zur Bedienung des Receivers ohne Fernbedienung spendiert und gut versteckt hinter einer Klappe an der rechten Frontseite entdeckt man den XCrypt kompatiblen Kartenleser. Auch die Rückseite ist sehr gut ausgestattet, bietet sie doch neben dem Sat-ZF Eingang und Durchschleifausgang noch 2 Scart Buchsen, einen RF-Modulator, 3 RCA Buchsen für Stereo Audio und Composite Video, einen optischen Audio Digitalausgang, eine RS232 Schnittstelle und als besonderes Extra eine RJ45 Netzwerkbuchse, dazu aber später mehr. Die mitgelieferte Fernbedienung liegt gut in der Hand und ist ergonomisch geformt, besonders die Tasten im unteren Bereich hätten aber ein wenig größer ausfallen können. Das mehrsprachige Benutzerhandbuch lässt keine Fragen offen und ist sehr übersichtlich gestaltet.

In der Praxis

Nach dem ersten Einschalten öffnet der Nanoxx 9600 IP sofort das Hauptmenü und fordert den Benutzer auf, das Gerät an die eigenen Bedürfnisse bzw. an die verwendete Empfangsanlage anzupassen. Dabei gibt sich der neue Nanoxx Receiver durchaus international, für das OSD stehen neben Englisch, Deutsch und Französisch auch noch Italienisch, Spanisch, Türkisch, Russisch, Arabisch, Persisch, Kroatisch und Griechisch zur Verfügung. Neben PAL kommt der der Nanoxx auch mit Signalen nach dem NTSC Standard dank der automatischen Erkennung problemlos zurecht, ebenso funktionierte die Formatwahl zwischen 4:3 und 16:9 im Test reibungslos. Leider verfügt der Receiver weder über einen S-Video noch ein Komponentenausgang, in Anbetracht der immer häufiger anzutreffenden Beamer und Flachbildfernseher ist das sehr bedauerlich. Erfreulich hingen sind die vielen Einstellungsmöglichkeiten des OSD, beim Nanoxx 9600 IP kann der Benutzer sehr vieles an seine persönlichen Wünsche anpassen. Sobald die wichtigsten Grundeinstellungen vorgenommen wurden, geht es rasch weiter in das Menü Installation, in dem der Receiver an die verwendete Empfangseinheit angepasst wird. Der Nanoxx 9600 IP unterstützt sowohl das DiSEqC Protokoll 1.0 zur Ansteuerung von bis zu 4 LNBs als auch die Motorsteuerprotokolle DiSEqC NANOXX 9600 IP Sehr gut funktionierender CAReceiver mit geschickter Nutzung des Netzwerksanschlusses 1.2 und DiSEqC 1.3 (USALS) zum Betrieb an einer drehbaren Satellitenantenne. Ein pfiffiges Feature gerade für Neueinsteiger ist die automatische DiSEqC Erkennung, mit deren Hilfe der Receiver die richtigen Parameter selbstständig wählt und aktiviert. Besitzer einer Multifeed Antenne mit bis zu 16 LNBs bleiben leider außen vor, da das DiSEqC 1.1 Protokoll nicht unterstützt wird. Neben dem gebräuchlichen Universal Ku-Band LNB werden auch verschiedene andere Typen wie z.B. C-Band LNBs unterstützt und auf Wunsch kann die LOF sogar manuell eingegeben werden. Die vom Hersteller vorprogrammierte Satellitenliste enthält 58 Einträge europäischer und asiatischer Satelliten und kann um bis zu 20 Positionen erweitert werden. Die vorprogrammierten Transponderdaten sind teilweise leider nicht aktuell, hier sollte der Hersteller unbedingt nachbessern. >> PDF weiterlesen

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